Kalthof.
"Grundsätzlich hätten wir uns natürlich für unseren Ortsteil die große Lösung gewünscht, also die Verbreiterung der Unterführung. Diese Möglichkeit, das "Tor zu Kalthof" zu verändern, wird es nach der Sanierung Jahrzehnte nicht mehr geben. Nach unseren Informationen hat es keinen Austausch seitens der Stadt mit den Landwirten vor Ort gegeben. Das kann bei einer solchen Maßnahme nicht sein.", so Stefan Woelk, Vorsitzender der CDU Hennen-Kalthof.
 
Die CDU Hennen-Kalthof kann unter dem Kostenaspekt aber verstehen, dass es dazu nicht kommen wird. Was aber auf Unverständnis bei den Christdemokraten stößt, ist der Entwurf der neuen Aufteilung aus dem letzten Verkehrsausschuss.
 
Hier wird sowohl der Bürgersteig wieder abgesenkt und ohne Sicherung auf Fahrbahnniveau gebracht, als auch die Fahrbahnbreite verkleinert.
"Wir haben bei einem Vor-Ort-Termin im Februar mit den Bürgern zwei wichtige Aspekte für Kalthof benannt:
1. Die Gehweg- / Schulwegsicherung muss erhalten bleiben
2. Die Fahrbahn muss verbreitert werden
Beide Punkte sehen wir in dem Entwurf nicht erfüllt.", so Stefan Woelk weiter.
 
Die CDU Hennen-Kalthof wünscht sich daher, dass dieser Entwurf noch einmal überplant wird und die beiden genannten Aspekte dabei zu berücksichtigen, als auch die Nutzergruppen, LKW der Firma Thiele, Schulkinder bzw. die Schule und die Landwirte in die Planung zu involvieren.
 
Zudem muss aus Sicht der CDU dringend ein Weg gefunden werden die Maßnahme schneller durchzuführen. Ein halbes Jahr sollen die Bauarbeiten gehen und in dieser Zeit soll die Unterführung für Autos gesperrt werden. „Das bedeutet einen Umweg über Hennen oder die Iserlohner-Heide für Kalthofer um auf die andere Seite des Dorfes zu kommen. Hier muss eine andere Lösung von der Verwaltung gefunden werden.“ so Stefan Woelk abschließend.
 

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Bahnunterführung Kalthof

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Bahnunterführung Kalthof 51.424270, 7.673333 CDU-Anfrage: Sanierung Bahnunterführung Kalthof (Juli 2018) Mehr dazu - hier klicken CDU Hennen-Kalthof will Komplettsperrung der Eisenbahnunterführung von einem halben Jahr nicht hinnehmen (März 2017) Mehr dazu - hier klicken... CDU will Verkehrskonzept für die Bauphase transparent sehen (Feb. 2017) Mehr dazu - hier klicken... CDU Hennen-Kalthof nicht zufrieden mit der vorgelegten Planung zur Neuaufteilung der Eisenbahnunterführung Kalthof Die CDU Hennen-Kalthof wünscht sich daher, dass dieser Entwurf noch einmal überplant Mehr dazu - hier klicken... Verbreitung der Bahnunterführung (Feb. 2016) Die CDU Hennen-Kalthof spricht sich klar für eine Verbreitung der Bahnunterführung in Kalthof aus. Mehr dazu - hier klicken....
 
 
Vorgeschichte:
Die Deutsche Bahn (DB Netz AG) plant derzeit die vollständige Erneuerung der Eisenbahnüberführung an der Leckingser Straße in Kalthof. Das Brückenbauwerk weist die Schadenskategorie 4 (höchste Stufe) auf. Es besteht die hohe Dringlichkeit, das Bauwerk komplett zu erneuern und dementsprechend auch die kreuzungsbedingten Anpassungen im Straßenraum durchzuführen. Kostenträger für diesen Ersatzneubau (die lichten Abmessungen von 6 m Breite und 4,63 m Höhe bleiben gleich) ist die Deutsche Bahn (DB Netz AG). Die Kostenschätzung dafür liegt aktuell bei 2,1 Mio. € (Brutto). Die Vorplanung ist bereits abgeschlossen, die Fertigstellung der Entwurfsplanung ist für Ende Juni terminiert. Das Einreichen der Genehmigungsplanung beim Eisenbahnbundesamt ist für Anfang 2017 geplant (Verfahrensdauer ca. 9 Monate). Avisierter Baubeginn ist April 2018. Die geschätzte Bauzeit beträgt ein halbes Jahr. In dieser Zeit wird die Querung der Bahntrasse nur für Fußgänger und Radfahrer möglich sein. Der motorisierte Individualverkehr muss in dieser Zeit Umwege in Kauf nehmen. Beim Vergleich der Neuplanung mit dem Bestand ist festzustellen, dass der Straßenverkehrsraum eine deutliche Aufwertung erfährt. Beim Ersatzneubau der gleichen lichten Durchfahrtsbreite wie im Bestand lassen sich die zur Verfügung stehenden 6,00 m besser aufteilen und durch den niveaugleichen Straßenraum lässt sich die Engstelle baulich so gestalten, dass dem seitliche Gehweg mehr Breite zugeschlagen werden kann. Unnötiger Flächenverbrauch bzw. Einschränkungen des seitlichen Bewegungs- und Sicherheitsraumes durch zusätzliche Stützwände und Stahlgeländer entfallen.

Ende Mai hatte der Verkehrsausschuss folgenden Beschluss gefasst:
- Die Verwaltung wird beauftragt, der DB Netz AG mitzuteilen, dass seitens der Stadt Iserlohn kein Verlangen auf Verbreiterung des durch die Bahn neu zu erstellenden Brückenbauwerkes an der Leckingser Straße besteht. Eine Planungsvereinbarung soll nicht geschlossen werden.
- Hinweise und Anregungen bzgl. der Straßenraumgestaltung (Achslage und Breiten der Fahrbahn mit Nebenflächen) sind durch die Verwaltung im Zuge der weiteren Planungsphasen an die DB Netz AG heran zu tragen.
- Zu prüfen, ob an der Stelle ein Durchstich für den Fußgängerverkehr möglich ist und diese Ergebnisse im Verkehrs- und Planungsausschuss vorzustellen.
- Es sollte Kontakt mit den ortsansässigen Landwirten aufzunehmen, u.a. unter dem Aspekt des Werbens für die getroffene Entscheidung.


1 Kommentar

Anonymous · 14. September 2016 um 13:38

Die Brücke hat die gleiche Breite wie zu meiner Kindheit (Bahnstrecke wurde 1910 eröffnet). Ich habe keine Unterlagen darüber, aber ich möchte doch behaupten, dass sich der Verkehr, der durch die Brücke geführt wird, vervierfacht bis verfünffacht hat und da es nach der Baumaßnahme für Jahrzehnte keine Sanierung mehr geben wird, sollte man für Kalthof die beste Möglichkeit ausschöpfen und von der Stadt Geld in die Hand nehmen und die Brücke verbreitern (man sollte diesen Betrag, den die Stadt dazu tut ca. auf 30 Jahre aufteilen). so könnte man auch vom Tor vom Kalthof sprechen und nicht von einem so engen Mauseloch. Woanders wird für die Bürger die Wohnqualität verbessert (siehe Lennepromenade, die zwar von Landesgelder gefördert wurde). Wir in Kalthof müssen drum betteln, eine vernünftige Unterführung zu bekomme, wo LKws für Thiele, landwirtschaftlicher Verkehr und PKW, sowie Fußgänger, Schüler, Radfahrer gefahrlos durch können. Man hat in Kalthof sowieso schon einen unakzeptablen Kreisverkehr erstellt. Da sollte man doch wenigstens sehen, das die Brücke dem Verkehrsaufkommen gerecht wird.

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