Der Vorsitzende der MIT Iserlohn, Stefan Woelk, bedankt sich beim MAV Geschäftsführer, Özgür Gökce, für die herzliche Einladung und das „offene“ Ohr.

Zu Beginn zitierte Özgür Gökce die Worte von Stefan Woelk aus dem letzten Jahr, als Woelk zum Vorsitzenden der MIT Iserlohn gewählt wurde. Damals verdeutlichte Woelk, dass das Thema Homeofficepflicht bzw. Homeoffice kein Thema sei was staatlich auf diktiert werden sollte, sondern von den Arbeitgebern selbst gelöst wird und dass die Politik in der Pandemie das Gespür verloren hat wo der Staat gebraucht wird und wo definitiv eben nicht. Dieser Aussage schließt sich Gökce uneingeschränkt an.

Relativ schnell fand man gemeinsame Themen, die beide Seiten sehr beschäftigen. Angefangen von der A45 über den Ukraine Krieg bis hin zu Nachwuchsmangel – gerade im Bereich des Handwerks – als auch die positive Förderung der Hauptschulen in Iserlohn.

Seitens des MAV haben bereits mehrere Gespräche auf politscher Ebene als auch mit Straßen NRW stattgefunden und man versucht hier schnellstmöglich die Unternehmen und deren Mitarbeiter zu unterstützen. Es ist gerade für die Anwohner eine unzumutbare Situation den gesamten Autobahnverkehr durch die Stadt umzuleiten, so Gökce. Natürlich sind Flora und Fauna wichtig und diese sollten auch weitestgehend geschützt werden, aber nicht zu Lasten der Anwohner / Menschen und der Unternehmen. Bereits jetzt wandern Mitarbeiter aus den ansässigen Unternehmen in Lüdenscheid und drum herum ab, da die Fahrerei eine absolute Zumutung geworden ist.

Eine funktionierende Integration der ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine in den Arbeitsmarkt ist nicht nur für den MAV sondern auch für die MIT wichtig. Hierbei sollte aber auch darauf geachtet werden, dass die anhaltente Integration der Syrischen Flüchtlinge auch weiterhin verfolgt wird.

Die Förderung junger Menschen liegt beiden Verbänden sehr am Herzen. „Gerade im Bereich des Nachwuchsmangels im Handwerk muss was getan werden. Es kann nicht sein, dass unsere Hauptschulen „negativ“ dargestellt werden und man die Kinder lieber auf eine Gesamt-/ Realschule oder Gymnasium schickt. Wir haben gerade in Iserlohn mit der Hauptschule Martin-Luther ein sehr gut funktionierendes System und nicht jeder ist in der Theorie super, dafür aber in der Praxis spitze. Das Handwerk ist und bleibt ein ehrenwerter Berufszweig und braucht dringend junge Menschen. Gerade dies sollte mehr Anklang in den Schulen finden“, so Woelk.

Es gibt noch viel mehr Themen, die bei beiden Zuspruch gefunden haben, so dass es hier weitere Gespräche zwischen MAV und der MIT geben wird.

Kategorien: Allgemein

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